Freitag, 19. September 2025

Klein Tibet

 Am 11. September 2025 versprach es, eine besondere Wanderung zu werden. Allein das Ziel weckte Neugier: "Klein Tibet".

Der Name "Klein Tibet" im Zillertal kommt von der Hohenau Alm, deren Landschaft mit dem klaren, fjordartigen Speichersee und den umliegenden Bergen sowie den bunten Gebetsfahnen und Gebetsmühlen an Tibet erinnertDie ursprüngliche Bezeichnung geht auf Franz Hanser zurück, der bei einer Wanderung zur Alm die Ähnlichkeit mit seinen Reisen nach Tibet und Nepal bemerkte und den Ort so benannte. 

Man hätte von der Jausenstation Bärenbad mit einem Bus bis hoch zur Staumauer fahren 
können, aber wir wollten ja wandern. 
Dabei mussten wir einige steinige Höhenmeter überwinden...






Oben angekommen, bot sich uns sofort ein überwältigender Blick auf den Stausee und die umliegenden Berge.





Der Weg zur Hohenau Alm führte zunächst durch einen etwa 500 Meter langen Steintunnel.


Dann führte uns der Weg etwa 4 Kilometer bis ans Ende des Stausees. Mehr als einmal blieb uns vor Staunen der Mund offen, denn der Ausblick war einfach fantastisch – der See, die Berge, die Wasserfälle, einfach wunderschön.











Klein Tibet hielt, was es versprach – es war märchenhaft. Auf der Hohenaul Alm genossen wir ein Kaltgetränk und eine Käseplatte, die selbstverständlich aus selbst hergestelltem Käse bestand.






Wir genossen den Rückweg ebenso wie den Hinweg, denn man konnte alles noch einmal aus einer anderen Perspektive betrachten. Oberhalb der Staumauer befand sich ein Restaurant namens "Zum Adlerblick" – der Name war Programm, denn die Aussicht war erneut atemberaubend. Dort gönnten wir uns einen traumhaften Kaiserschmarren, bevor wir uns auf den Abstieg machten.




Diese Wanderung verdient von uns die Bewertung Triple A, 5 von 5 Sternen oder was auch immer euch einfällt. Wer in der Gegend ist, sollte sie unbedingt machen!


Komoot: Klein Tibet








Dienstag, 16. September 2025

Karspitze

Am 8. September unternahmen wir unsere längste Wanderung, die über 7 Stunden dauerte und etwa 1300 Höhenmeter umfasste. Der höchste Punkt war die Karspitze mit 2517 Höhenmetern.


Wir starteten in Rohrberg auf etwa 1180 Höhenmetern, und zunächst ging es stetig bergauf.




Oben angekommen durfte natürlich das obligatorische Gipfelkreuzbild nicht fehlen.



Der Abstieg führte erneut über Pfade, die von Wurzeln und Steinen durchzogen waren, was ziemlich anstrengend war. Doch die Ausblicke auf die Berge entschädigen für alles.

Komoot: Karspitze









Höhenwanderung Hintertux

Am 7. September fuhren wir nach Hintertux und setzten von dort unsere Fahrt mit der Seilbahn bis auf 2000 Meter fort.


Von dort aus machten wir uns auf den Weg zum Gipfelkreuz der Frauenwand (2541 hm). Dabei trafen wir auf einige Murmeltiere, die sich freundlich fotografieren ließen.

Auch das Gipfelkreuz der "Weißen Wand" (2518 hm) nahmen wir noch mit.




Nach einer kurzen Pause im Tuxerjoch-Haus wanderten wir hinab durch das Weitental, das wie eine Schlucht wirkte, mit steilen Bergwänden auf beiden Seiten. Die Landschaft war einfach überwältigend.



Zum Schluss wurde es nochmal richtig spannend: schmale Wege führten an Abgründen vorbei, ein beeindruckender Wasserfall zeigte sich, und Kühe auf der Wanderstrecke ließen sich überhaupt nicht von uns stören.



Eine großartige 12,4 Kilometer lange Wanderung endete auf dem Parkplatz in Hintertux.


Trotz der Seilbahnfahrt kamen 550 Höhenmeter zusammen, und beim Abstieg zeigte uns das Gerät über 1000 Höhenmeter an – oder nennt man das dann Tiefenmeter?


Komoot : Höhenwanderung Hintertux